Rittbereicht Rund um den Deiselberg 2011

 
Nachdem ich den Ritt 2010 noch als Zuschauer genossen habe, war es am 16.04.2011dann endlich soweit: 

Morgens um 5 Uhr aus den Federn, gegen 8 Uhr erreichten wir dann den Veranstaltungsort, das Hofgut-Stammen bei Trendelburg. Dort war schon einiges los, ein buntes Treiben von Reitern, Pferden und Gespannen. Freudige Aufbruchsstimmung, denn das Wetter spielte mal wieder wunderbar mit. Nicht zu warm, nicht zu kalt, windstill aber bedeckt. Genau richtig eben. 

Als supererfahrender Veranstalter hatte Peter und seine netten Helfer für alles gesorgt. Platz für Paddocks war satt vorhanden, wenn auch für die Spätanreisenden leider ohne Gras. 

Die Untersuchungen verliefen gründlich, jedoch völlig stressfrei, es gab keine langen Warteschlangen.So konnten dann mein Pony und ich schön entspannt auf die 44 km Strecke (Fahrer) gehen. 

Diese hatte es in sich, einiges kannte ich ja schon aus dem Vorjahr, es gab schon kräftige Steigungen und Gefälle. Herrliche Ausblicke ins Trendelburger Land wechselten sich mit dichten Wäldern ab. Ein Genuß war auch der Weg zur Pulskontrolle, eine weite Ebene mit Graswegen herrlich für einen Galopp geeignet! 

Einen Satz möchte ich noch zur Markierung schreiben: 

Perfekt! Sich zu verreiten/verfahren ist fast unmöglich. Von weit her sichtbare weiße Holzpfähle, an kritischen Punkten noch mit Beschriftung versehen. 

Auf der zweiten Runde kam dann doch die Sonne kurz raus und es wurde recht warm, so dass mein Pony schon förmlich hinter jeder Kurve nach meinem Mann suchte, der uns mit Wasser usw. versorgte. Dank des guten Trossings, konnten wir unsere Fahrt mit sehr guten Pulswerten in der Wertung beenden. Für mein Shetty eine Superleistung, war es doch die erste Distanz. 

Im Ziel wieder die volle Professionalistät des Veranstalters, alles locker, flockig und ohne Stress. Die Gebäude und Anlagen eignen sich hervorragend für ein gemeinsames Beisammensein und lange Schwätzchen :-)  Für leckere Verpflegung war gesorgt.

Sieger der 44 km Fahrt wurde ein Traber-Dreierteam, welches zusammen startete und auch die ganze Zeit zusammen fuhr: 

  • Hans Böker / Zeta Jones
  • Peter Tüttenberg / Osigus Kö
  • Christina Böker / Lady Boszorg 

Sie benötigten für die 44km eine Zeit von 03 h 23 min 

Platz 4 sicherte sich

  • Dorothee Krüll mit Little Vimple,

die in der letzten Runde sogar noch zu der Siegertruppe aufschliessen konnte, jedoch eine frühere Startzeit hatte. Sie benötigte 03 h 33 min

Platz 5 ging an

  • Freia Schultz-Friese mit dem Pony Fynnja,

in der Zeit von 03 h 55 min.

Platz 6 für

  • Pauline Gölles mit Sindbad

in 04 h 51 min und Platz 7 an den einzigen Zweispänner im Feld Per Rauch mit Janosch und Balaton.  

Bei den 44 km Reitern siegte

  • Michael Sommer mit Waranio in 2 h 27 min vor
  • Laura Hamann mit Wellington in 02 h 34 min. 

Vielen Dank Peter für diese schöne Veranstaltung, wir sehen uns dann im Herbst zum Rheinhardswaldritt! 

Text: Freia Schultz-Friese; Fotos von Distanzler.de

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